©2019 Marc Motzer

  • YouTube Social Icon
  • Instagram
  • Soundcloud Social Icon
  • Facebook Social Icon

marc.motzer@pm.me | +49 174 2155 823

Über mich

 

Tatsächlich kann ich mir ein Leben ohne Musik nicht vorstellen. In unserer Familie besitzt sie Tradition. Mein Opa war ein großartiger Tenor, der bei Bedarf aber auch mal Bass oder Sopran übernahm. Oma war eine Virtuosin am Klavier. Beide zeigten mir, dass man Musik so wie die Luft zum Atmen braucht. Meine Eltern sahen das genauso, gemeinsames Singen und Spielen waren ein natürlicher Bestandteil des täglichen Lebens. Mit dem Schuleintritt begann dann für mich ganz selbstverständlich auch der Klavierunterricht an der Musikschule. Dieser durchlief zunächst die Klassik und mündete dann später aufgrund meiner Vorlieben eher in die Bereiche von Jazz und Pop. Die Begegnung mit Bodo Wartkes Klavierkabarett war die Initialzündung  für Klavier und Gesang, gleichzeitig, denn, um den Künstler selbst zu zitieren, anders würde es doppelt so lange dauern. Mit meiner eigenen Begeisterung wuchs auch das Publikum über den Familien- und Freundeskreis hinaus, nicht zuletzt über das Medium Internet. Immer mehr entdeckte ich die Freude an meiner Singstimme. Alles war noch Hobby, aber professionell sollte es dennoch sein. Daher war der nächste logische Schritt Gesangsunterricht. So besuchte ich unter anderem einen Workshop von Kate Hall in Berlin. Wertvolle Techniken erlernte ich bei Ines Lex, Sopranistin an der Oper Halle. Tatsächlich hatte ich auch eine Gesangsstunde bei Alice Merton an der Popakademie in Mannheim und bei David Whitley, der unter anderem als Vocalcoach von Cassandra Steen und Smudo arbeitet. 

Seit 2010 führte mich die Teilnahme an diversen Wettbewerben auf  Bühnen im In- und Ausland sowie 2013 letztendlich vor die Kameras der TV-Castingshow The Voice of Germany.  Im Team von Max Herre konnte ich auch einmal hinter die Kulissen einer großen Fernsehproduktion sehen. Überall durfte ich professionelle Musiker kennenlernen, mit denen mich diese eine Leidenschaft verbindet und von denen ich viel gelernt habe. Es entstanden Kontakte und Freundschaften, die bis zum heutigen Tag bestehen. Diese bilden auch den Grundstein für die Zusammenarbeit in einer Vielzahl an musikalischen Projekten, im Kleinen und im Großen. 

Seit 2017 gehöre ich zur Stammbesetzung der Dicken Kinder, die meiste Band, die nicht nur auf Stadtfesten und Firmenfeiern für gute Stimmung sorgt. Mit The Groove Collective habe ich 2018 Anschluss an einen kleine, aber feine  Gruppierung von Profimusikern unter der Leitung von Jörg Feser gefunden. Aber auch mit Bands wie Groove Control und Shebeen bin ich immer wieder zum Beispiel bei der Montagssession im Blue Tower Mannheim zu hören. Anfang 2019 war ich Gast bei der Veranstaltung Sascha im Quadrat im Casino des Capitols,Mannheim, die inzwischen Kultstatus erreicht hat - ich hoffe nicht zum letzten Mal.

Egal wo, ganz unabhängig von der Größe der Bühne und der Zahl der Zuhörer, es macht mir immer wieder Freude zu erleben, dass ich mit dem, was ich tue, Menschen erreiche. Unterwegs ist kein Klavier vor mir sicher, egal ob es ein Public Piano in Montreal ist oder ein Flügel in einem Hotel in Kalamata, Griechenland , ob es in einem Café im Westpark in München steht oder in einem Chinarestaurant in Mannheim. Es ist wunderbar zu erleben, wenn Menschen stehen bleiben, innehalten, zuhören und die Musik auf die Gesichter ein Lächeln zaubert . Im “Notfall” tut es dafür auch eine Snapchat-Orgel des Künstlers Christian Marclay im LACMA, dem Los Angeles County Museum of Art. 

Das Feedback und die Unterstützung durch mein Publikum sind mir ungeheuer wichtig. Die Interaktion mit meinen Zuhörern, wie ich sie auch schon häufig bei kleinen Live-Wunschkonzerten auf verschiedenen Internetplatformen erlebt habe, hilft mir meinen musikalischen Weg zu finden. In den letzten Jahren wachsen mir Events im privaten Rahmen im besonderen Maße ans Herz. Einer Feier wie einer Hochzeit einen emotionalen musikalischen Rahmen zu verleihen, ist eine besondere Ehre und Verpflichtung.